Verliebt, Verlobt, Verheiratet!

Wie fängt man bei diesem Thema richtig an? Vielleicht einfach losschreiben, aber ich suche gerade die Richtigen Worte, so zu sagen eine nette Einleitung.

Verliebt sein, Gefühle entwickeln, Schmetterlinge im Bauch. Diese Gefühle kennt doch jeder, oder? Wie aus dem Sympathiegefühl mehr wird. Es ist eine schöne Zeit, in der man oftmals denkt, alles überbrücken zu können, was man will. Meistens fängt man an diese Gefühle das erstemal zu entwickeln, wenn man in die Pubertät kommt. Viele lassen sich auf die gewünschten Beziehungen ein um Erfahrung zu sammeln. Später schaut man dann, ob aus dem Discoflirt vielleicht mehr werden könnte, aber nur wenige setzen bei all dieser Gefühlsdudelei auch ihr Köpfchen ein.

Aber worüber ich eigentlich schreiben wollte: Beziehungen zwischen christen und nichtchristen. Das hört sich jetzt nach typisch Christ an, vorurteile blabla. Doch lasst mich erstmal schreiben. Denn ich sehe dieser Sache immer mit einem weinenden und einem lachenden Gesicht entgegen. Eigentlich sind solche Beziehungen doch der beste Grund, den Partner mit dem Glauben zu konfrontieren. Ihm die Möglichkeit zu bieten Jesus genauso kennenzulernen wie man ihn selber kennt. Nur warum schaut es in der Wirklich anders aus. Warum machen die Menschen das nicht? Ich kenne es von Freunden, von Bekannten und auch aus meiner eigenen Familie. Und leider weiß ich auch, dass der Mensch eher vom Glauben weggerissen wird, als dass er seinen Partner reinzieht. Ich denke, vieles hat damit zu tun, dass man sich bei der Partnerwahl, den Partner einfach nicht genau anschaut. Vermutungen, aber sie bestägtigen sich meistens. Ich kenne zum Beispiel Leute, die sich gegen die Person entschieden haben, weil dieser eben nichtchrist ist und derjenige weiß, dass er dann in ein paar Wochen, vielleicht auch Monaten mit dem Glauben selber nichts mehr zu tun hat. Diese Menschen, und das ist das schöne an den Geschichten, haben kurz darauf den Mann/die Frau ihres Lebens getroffen und sind jetzt glücklich verheiratet.
Wie gesagt, das soll nicht gegen die Nichtchristen gehen, wir lieben sie alle, weil sie alle sind unsere Opfer, die es gilt mit dem Glauben zu konfrontieren. Ich verstehe nur nicht, wieso die Christen in solchen Beziehungen immer den "kürzeren" ziehen. Dabei wäre es doch so einfach.....Vielleicht schreibe ich momentan auch nur schmarrn, man verzeihe es mir, aber nachts bin ich einfach am aktivsten und kann am ehesten darüber schreiben, was in meinem Köpfchen vor sich geht.

Ich selber stand in meinem Leben schon einige male vor der Entscheidung - Beziehung ja oder nein. Bis heute habe ich mich jedesmal für nein entschieden. Und im nachhinein muss ich sagen, bin ich froh. Ich hatte immer die Möglichkeit mir den Menschen nochmal genau anzuschauen und weiß heute, einige waren einfach nicht die richtigen für mich, andere haben sich als Arschlöcher entpuppt und wieder andere....reden wir einfach nicht darüber. Wie gesagt, verliebt sein ist etwas wunderbares, aber man sollte bei der Entscheidung der Partner immer noch das Köpfchen einschalten und nicht nur dem Herzen folgen.

16.9.07 01:33

bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


 Smileys einfügen