Ein bisschen was privates....!


Es hat sich in letzter Zeit viel getan und ich denke nicht, dass ich heute alles niederschreiben kann. Aber ich kann euch mal erzählen, was bei mir den Glauben ausmacht, warum er für mich etwas besonderes ist!
Glauben heißt zu wissen, es gibt Jesus, es gibt Gott. Aber viele Menschen rasten in ihrem Glauben ein, auch mir ist das schonmal so ergangen. Das Ende vom Lied war, dass ich meinen Glauben an Jesus verloren habe. Mit ihm nichts mehr zu tun haben wollte. Aber ich kann von mir auch behaupten "Ich habe ihn wiedergefunden!". Auch wenn das gar nicht so einfach war. Aber immer mit der ruhe (ihr bekommt jetzt einen kurzen Einblick in mein Leben):

Ich bin in einem christlichen Elternhaus aufgewachsen, von daher war es für mich selbstverständlich, dass Jesus existiert. Ich habe so ziemlich alles mitgemacht, was es bei uns in der Gemeinde als Angebot gab. Ich bin in den Mutter-Kind-Kreis mit meiner Mami, in die Kinderstunde und anschließend in die Jungschar. Danach in die Jugendgruppe. Sonntags bin ich immer fleißig mit in den Gottesdienst und als ich noch kleiner war in den Kindergottesdienst - wer jetzt denkt meine Eltern haben mich dazu gezwungen, der täuscht sich, ich habe alles freiwillig gemacht. Mit 16 habe ich dann meinen Schulabschluss in der Tasche gehabt und habe das Arbeiten begonnen. Das war der Anfang vom Chaos, die kleine Michi wurde in die große Welt entlassen. Ich habe angefangen mich mit Leuten anzufreunden, die nicht an meinen besten Freund glaubten. Ich habe angefangen immer mehr mit ihnen zu machen und mich von meinen wahren Freunden abzuwenden, mich von Gott abzuwenden. Ich habe immernoch behauptet dass ich an Gott glaube, aber irgendwie war es nicht mehr so wie vorher.
Irgendwann habe ich dann den Tatsachen ins Auge geblickt und plötzlich wurde mir kar "Als Christ kannst du dich nicht mehr bezeichnen". Doch ich wollte unbedingt zurück zu meinem Vater. Also habe ich angefangen ihn zu suchen. Meine Familie hat zu dieser Zeit wahrscheinlich nicht so ganz verstanden, warum ich nicht einfach in den Gottesdienst gehe, einen Hauskreis besuche oder in die Jugendgruppe geh. Ich konnte es nicht, weil ich angefangen habe zu hinterfragen. Ich habe fast zwei Jahre gebraucht um zu verstehen. In diesen zwei Jahren habe ich Gott gesucht und gleichzeitig aber auch indirekt gesagt, ich will nix mit ihm zu tun haben. (nun ja, darüber könnte ich jetzt ewig schreiben, aber es würde immer das selbe rauskommen).
Vor einem guten halben Jahr war ich dann in einer Situation, wo ich dachte, das schaff ich nicht mehr. Nicht alleine. Ich bin mehr oder weniger in einen Hauskreis gegangen. Eigentlich aber auch nur, damit meine Mama endlich ruhe gibt. Witzig. Und dann kam der beste Tag in meinem Leben. Es war ein Sonntag und ich war am Boden zerstört, dass mein Leben nicht mehr in meiner Hand ist, dass ich nicht mehr kontrollieren kann was ich mache, nicht mehr unterscheiden kann zwischen gut und böse. Total verheult habe ich das erste mal in meinem Leben die TeensMag wirklich gelesen und da war ein Artikel drin, der mich sehr berührt hat. Ich wünschte mir, dass es bei mir auch so ist, wie bei dem Mädchen aus der TeensMag und habe mit dem Gedanken gespielt zu beten, war mir aber gleichzeitig nicht sicher, ob es wirklich was bringt. Irgendwie habe ich mich dann doch dazu entschieden und habe Gott gebeten, dass er mir aus diesen schwierigen Situationen raushilft. Dass er mir hilft mein Leben in den Griff zu bekommen. Als gegenleistung sozusagen, habe ich ihm dann versprochen, dass er mein Leben bekommt. Dass ich mein Leben für ihn leben will. Schon am nächsten Tag hat Gott seine unendliche Größe bewiesen und mir eine große Last abgenommen. Seit diesem Tag bezeichne ich mich wieder als Christ.

Aber wo ist der Unterschied von meinem heutigen Glauben zu meinem Glauben vor ein paar Jahren? Ich habe eine LEBENDIGEN GLAUBEN!!! Ich gebe Gott die Dinge ab, die mich bewegen und lass ihn entscheiden. Ich nehme ihn überall mit hin und ich weiß, alles was er macht, wird Früchte tragen. Und alles wo ich ihn bis jetzt entscheiden hab lassen, ihn wirken hab lassen, hat sich als gut entpupt. Ich will euch ermutigen, auch wenn es schwer fällt: Wenn euch etwas bewegt, legt es in Gottes Hände und lasst ihn handeln. Er wird das Richtige machen, glaubt mir!!!

1 Kommentar 20.11.07 08:37, kommentieren

Verliebt, Verlobt, Verheiratet!

Wie fängt man bei diesem Thema richtig an? Vielleicht einfach losschreiben, aber ich suche gerade die Richtigen Worte, so zu sagen eine nette Einleitung.

Verliebt sein, Gefühle entwickeln, Schmetterlinge im Bauch. Diese Gefühle kennt doch jeder, oder? Wie aus dem Sympathiegefühl mehr wird. Es ist eine schöne Zeit, in der man oftmals denkt, alles überbrücken zu können, was man will. Meistens fängt man an diese Gefühle das erstemal zu entwickeln, wenn man in die Pubertät kommt. Viele lassen sich auf die gewünschten Beziehungen ein um Erfahrung zu sammeln. Später schaut man dann, ob aus dem Discoflirt vielleicht mehr werden könnte, aber nur wenige setzen bei all dieser Gefühlsdudelei auch ihr Köpfchen ein.

Aber worüber ich eigentlich schreiben wollte: Beziehungen zwischen christen und nichtchristen. Das hört sich jetzt nach typisch Christ an, vorurteile blabla. Doch lasst mich erstmal schreiben. Denn ich sehe dieser Sache immer mit einem weinenden und einem lachenden Gesicht entgegen. Eigentlich sind solche Beziehungen doch der beste Grund, den Partner mit dem Glauben zu konfrontieren. Ihm die Möglichkeit zu bieten Jesus genauso kennenzulernen wie man ihn selber kennt. Nur warum schaut es in der Wirklich anders aus. Warum machen die Menschen das nicht? Ich kenne es von Freunden, von Bekannten und auch aus meiner eigenen Familie. Und leider weiß ich auch, dass der Mensch eher vom Glauben weggerissen wird, als dass er seinen Partner reinzieht. Ich denke, vieles hat damit zu tun, dass man sich bei der Partnerwahl, den Partner einfach nicht genau anschaut. Vermutungen, aber sie bestägtigen sich meistens. Ich kenne zum Beispiel Leute, die sich gegen die Person entschieden haben, weil dieser eben nichtchrist ist und derjenige weiß, dass er dann in ein paar Wochen, vielleicht auch Monaten mit dem Glauben selber nichts mehr zu tun hat. Diese Menschen, und das ist das schöne an den Geschichten, haben kurz darauf den Mann/die Frau ihres Lebens getroffen und sind jetzt glücklich verheiratet.
Wie gesagt, das soll nicht gegen die Nichtchristen gehen, wir lieben sie alle, weil sie alle sind unsere Opfer, die es gilt mit dem Glauben zu konfrontieren. Ich verstehe nur nicht, wieso die Christen in solchen Beziehungen immer den "kürzeren" ziehen. Dabei wäre es doch so einfach.....Vielleicht schreibe ich momentan auch nur schmarrn, man verzeihe es mir, aber nachts bin ich einfach am aktivsten und kann am ehesten darüber schreiben, was in meinem Köpfchen vor sich geht.

Ich selber stand in meinem Leben schon einige male vor der Entscheidung - Beziehung ja oder nein. Bis heute habe ich mich jedesmal für nein entschieden. Und im nachhinein muss ich sagen, bin ich froh. Ich hatte immer die Möglichkeit mir den Menschen nochmal genau anzuschauen und weiß heute, einige waren einfach nicht die richtigen für mich, andere haben sich als Arschlöcher entpuppt und wieder andere....reden wir einfach nicht darüber. Wie gesagt, verliebt sein ist etwas wunderbares, aber man sollte bei der Entscheidung der Partner immer noch das Köpfchen einschalten und nicht nur dem Herzen folgen.

16.9.07 01:33, kommentieren

Es wird ernst/Der Glaube

So Leute, es wird ernst, mein Blog erwacht zum leben. Es ist super spät und eigentlich wollte ich auch schon in meinem kuschligen Bett liegen aber es hat mich einfach gebiezelt meinen ersten Blog zu schreiben. Und es geht auch gleich knall auf fall nachdenklich los.

Wer/was ist Jesus?
Wisst ihr, es ist ein unbeschreibliches Gefühl, wenn man von sich behaupten kann "Mein bester Freund ist wirklich überall dabei" und genau darum geht es doch. Viele Menschen denken bei Glaube sofort an Kirche und zwang. An das altmodische du darfst das nicht, du darfst dies nicht. Aber ich will euch jetzt mal was erzählen. Nicht die Kirche steht an erster stelle sondern der Glaube. Und der Glaube ist nicht mehr, als bedingungslose Liebe gegenüber Gott. Ja, richtig. Ich will nicht zu weit ausschweifen, deswegen rate ich euch, leßt in der Bibel. Nimmt sie einfach mal zu Hand und fangt an mit lesen. Leßt im Neuen Testament und ihr werdet sehen - und gerade das haben mir viele Freunde immer vorgeworfen, wenn sie mit mir darüber geredet haben - jeder Mensch darf Fehler machen, das ist doch auch ganz natürlich, und Gott vergibt jedem Menschen seine Sünde, vorausgesetzt man bittet ihn darum und meint es ernst. Eine Freundin hat zu mir mal gesagt sie hat die Bibel von vorne bis hinten durchgelesen und kann sich nicht mit allem anfreunden, was da drin steht. Vor allem, wie Gott kriege führt, wie der, der alle Menschen lieb hat, so gewalttätig sein kann. Sie wollte wohl auf das alte Testament hinaus und damals habe ich ihr darüber leider nicht viel erzählen können, aber heute weiß ich, dass der Gott, der im alten Testament kriege gegen ganze "Nationen" geführt hat und komplette Völker ausgerottet hat so nicht mehr existiert. Und das haben wir Jesus zu verdanken, weil er für uns gestorben ist damit wir leben dürfen und damit meine nicht nur das Leben hier auf Erden, sondern auch das Leben danach. So sehr hat er uns Lieb. Altes geschwafel? Welche Mutter, welcher Vater würde aus Liebe für das Leben seiner ganzen Verwandschaft das Leben des kleinen, eigenen Babys opfern? Ist etwas anders dargestellt, bedeutet aber doch im endeffekt genau das selbe. Es ist ein sehr großes Thema über das ich hier gerade schreibe, aber es macht mich so unendlich traurig, und gleichzeitig auch in gewisser weise wütend wenn Freunde zu mir kommen und sagen Glaube, damit will ich nichts zu tun haben oder Gott, damit kann ich nichts anfangen. Jeder Mensch sucht in gewisser weise eine Erfüllung in seinem Leben, etwas besseres wie das, was wir hier jeden Tag erleben. Leider sind es zu wenig, die wissen, dass man das was man sucht nur bei Gott finden kann. Und ihr würdet euch wundern, Gott liebt wirklich jeden. Den Mörder, der aus Spaß andere Menschen umbringt, den Kinderschänder der seine Freude dabei hat. Das sind krasse beispiele aber Gott liebt auch den, der jeden Tag mit einem anderen rummacht, den, der ständig neue Notlügen sucht, den, der auf der Straße lebt und betteln muss. Was ich damit sagen will: GOTT liebt jeden! Mich, dich und auch die Menschen, die wir über alles verachten!

Damit wünsche ich euch eine wunderschöne gute Nacht.

2 Kommentare 23.8.07 03:47, kommentieren